Der Cyberfeminismus des Internets.

Das weltumspannende Internet gewinnt in nahezu allen Bildungsbereichen zunehmend an Bedeutung. Doch durch die Expansion des Internets verliert man schnell den Überblick über die Netzwirklichkeit und die diese begleitenden Bedingungen.

Wenn man den Cyberfeminismus als eine Art Philosophie betrachtet, dann hat dieser das Potential eine poetische, engagierte, politische Identität und Einheit zu schaffen. Dabei muss der Cyberfeminismus nicht auf eine Logik und in einer Sprache des Ausschlusses oder der Aneignung basieren. Der Cyberfeminismus bietet einen Weg zur Rekonstruktion feministischer Politik
durch eine Theorie und Praxis, die die Auswirkungen neuer Technologien im Fokus hat.

Das auch häufig als Cyberspace bezeichnete Internet ist kein neutrales Netz und damit auch keine machtfreie und prinzipiell demokratische Gesellschaft, sondern es spiegelt die Machtverhältnisse und die  Stereotypisierungen der Außenwelt wieder. Cyberfeminismus kann man als Antwort auf diese bestehenden Machtstrukturen ansehen und als Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen.

Mit dem Begriff "Cyberfeminismus" werden feministische Strategien bezeichnet, die sich in Bezug zum Internet Medium definieren und Innovationen und Kritiken erzeugen. Cyberfeminismus wird oft als ein in permanenter Bewegung befindliches Netzwerk aus Theorie, Politik und künstlerischer Praxis bezeichnet, das sich wie das Internet immer wieder neu definiert und damit auch durch jede zusätzliche Aktion verändert wird. Es ist damit schwierig eine einheitliche Definition des Cyberfeminismus zu schaffen. Die verschiedenen künstlerischen Positionen und Darstellungen des Cyberfeminismus haben so vielmehr die Koordinaten in der cyberfeministischen Ortsbestimmung definiert.

Cyberfeminismus will sich als eine Art Streitkultur verstehen, die verschiedene Ansätze beinhaltet. Dabei wird neben wechselseitigen Wahrnehmungen und Anerkennungen, das Selbstbewußtsein zur Inszenierung und immer wieder der utopische Raum der Begegnung hervorgehoben.


Definition Cyberfeminismus

Cyberfeminismus zeigt sich als ein vielfältiges Betätigungsfeld feministischer Theorie, Praxis
und Politik, das sich den Veränderungen stellt, die mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien
einhergehen. Primäre Motivation ist eine Demystifikation dieser und eine Einflußnahme auf die weitere Bedeutungsproduktion

Internettechnologie

Der Cyberfeminismus akzeptiert auf keinen Fall die gängigen Versionen neuer Technologien, die darauf abzielen, bestimmte kulturelle, politische und geschlechtliche Stereotype zu konstituieren und zu bewahren.

 

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